An der U23 Europameisterschafte im schwedischen Gävle erzielt Finley den soliden 10. Schlussrang mit einer knappen persönlichen Bestleistung.

 

Tag 1:

Finley gelingt ein hervorragender Start in seinen zweiten 10-Kampf in dieser Saison. Er läuft die 100m so schnell wie noch nie: Nach 10.75s überquert er als Fünfter die Ziellinie. 

An diese Leistung kann Finley im Weitsprung anknüpfen und springt trotz einem suboptimalen Absprung sehr gute 7.45m. Nach seinem letzten Versuch und einem unglücklichen Fussauftritt spürt Finley seine altbekannte Fersen-Verletzung erneut. 

Trotz starken Schmerzen stösst er die 7.26kg schwere Kugel auf gute 13.22m.

Nach der Mittagspause überspringt Finley gute 1.91m im Hochsprung und kommt bis auf einen Zentimeter an seine Outdoor-PB heran. 

Den ersten Wettkampftag beendet er mit einem starken Auftritt über die 400m. In 49.17s läuft er die fünftbeste Zeit des Tages.

 

Tag 2:

In der ersten Disziplin (110mH) läuft Finley die zweitschnellste Zeit. Die Uhr stoppt bei ihm bei 14.43s. Ein guter Start in den zweiten Wettkampftag. Danach läuft es für Finley aber leider nicht mehr nach Plan.

Im Diskus kann er sich zwar drei gültige Versuche notieren lassen, jedoch bleibt er mit 36.12m unter seinen Erwartungen. 

Nach einem vielversprechenden Einspringen beim Stabhochsprung, kann er seine Leistugen nicht abrufen und scheidet bereits nach 4.20m aus. 

In der neunten Disziplin wirft Finley den Speer soweit wie noch nie in diesem Jahr. Mit 51.80m erzielt er eine neue Saisonbestleistung. 

Beim abschliessenden 1500m-Lauf fehlt Finley die Kraft um vorne mitzulaufen. Es resultiert eine Zeit von 4:59.36.

 

Finley gehörte an dieser U23-EM zu den Jüngsten und konnte in diversen Disziplinen mit den Besten mithalten. Nach der U20-EM in Grosseto sowie der U20-WM in Tampere durfte Finley die Schweiz bereits zum dritten Mal an einem internationalen Grossanlass vertreten. 

Wir gratulieren dir, lieber Finley, zu dieser tollen Leistung – wir sind stolz auf dich!

 

Fotos: athletix.ch (Ulf Schiller)