Während in den letzten Jahren immer die „Grossen“ ans nat. Nachwuchsmeeting nach Bern fuhren, waren dieses Jahr auch die Jüngeren mit dabei. Die meisten konnten zum ersten Mal nationale Wettkampfluft ausserhalb der gewohnten Stadien schnuppern und bei sonnigen aber windigen Bedingungen lieferten sie in Bern alle tolle persönliche Resultate ab. 

Laura Schweizer machte den Auftakt für den SC Liestal und gewann ihre 80m-Serie in 11.19s und kam damit unter schwierigen Bedingungen (Wind) nahe an ihre persönliche Bestleistung heran.

Gleich darauf traten Nevio Hofmeier, Gian Wild und Tensae Bläuer über die 80m an. Nevio verbesserte seine PB um 0.23 Sekunden auf 10.20s. Gian schraubte seine PB sogar um 0.36 Sekunden nach unten auf 10.80 und auch für Tensae war mit 11.15s der erste Start über die 80m geglückt.

Zur gleichen Zeit konnte Chantal Binder  mit 34.01m im Speer wieder in die Nähe ihrer PB werfen und kann damit zufrieden sein.

Nach den 80m-Serien konnte Dalina Shilova bei den U18 Frauen auch ihren Auftakt machen und kam über 100m nach 14.49s ins Ziel.

Schlag auf Schlag ging es weiter mit dem 600m von Phoebe Oelhafen. Mit 1:45.67 konnte auch sie in den Bereich ihrer PB vorrücken. Tensae absolvierte die 600m in 1:39.90.

Gian-Andrea Antener war über 800m am Start doch er kam mit einer Zeit von 2:04.35 leider nicht an seine besten Zeiten heran.

Nach diesen ersten Läufen war es für Gian und Nevio an der Zeit, im Weitsprung zu glänzen, wo beide jeweils den Endkampf erreichten und ihre PB deutlich verbessern konnten. Nevio schraubte seine persönliche Bestmarke um 28cm nach oben auf 5.13m und Gian pulverisierte seinerseits seine alte PB um knapp einen halben Meter auf 5.01m. Parallel zum Weit war Nevio auch im Speer am Start, doch mit den 27.85m war er am Ende nicht zufrieden.

Last but not Least beendete aus Liestaler Sicht der Jüngste Athlet unter den Gelb-Schwarzen den Wettkampf: Jan Carnot konnte seinen Auftakt über 2000m am Ende des Tages in 6:57.02 feiern.

Am Ende des Tages konnten fast alle Athleten/innen in die Nähe ihrer PBs gelangen oder sie sogar verbessern und so
hat sich für alle der warme und sehr windige Tag in Bern sicherlich gelohnt, sei es auch nur für die Erfahrungen.